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Geistliches Wort

Geistliches Wort

Christus ist der Immanuel – Gott mit uns – seit Weihnachten und bis zum Ende der Zeiten

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!


„Das wird das ewige Ärgernis des Christentums, Christi und seiner Kirche sein, dass sie „geschichtlich“ sind. Ausgerechnet, so denkt der Mensch, ausgerechnet im 15. Jahr des Kaisers Tiberius, ausgerechnet in Judäa und Galiläa, ausgerechnet unter jenen Fürsten von damals und unter einem Pilatus und unter Hannas und Kaiphas!
Warum fängt das Heil aller Menschen nicht am Anfang aller an? Warum nicht über-all und immer ? Ist es nicht von überall her und zu allen Zeiten gleich weit zu dem Gott der Ewigkeit, dem alle Welt gehört?
Aber nein, damals und dort erging das Wort des Herrn an Maria und damit begann die entscheidende Phase der Heilsgeschichte. Und so ist es geblieben.
Gott selbst kann den Menschen überall finden, aber das beweist nicht, dass wir ihm vorschreiben können, wo wir geruhen wollen, uns von ihm finden zu lassen. Er kann alle Wege gehen. Wir, seine Kinder, nur die, die er uns vorgeschrieben hat.“
Karl Rahner

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„Allen alles werden“

„Allen alles werden“ – Zum Besonderen des Prämonstratenserordens. Ansprache in der Heiligen Messe am 11.11.2012 (zum Jahr des Glaubens) in Teltow und Kleinmachnow.

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Die Freundschaft mit Christus und die Schönheit unseres Glaubens neu entdecken und leben

Liebe Brüder und Schwestern im Glauben,

am 11. Oktober 1962 begann das II. Vatikanische Konzil, die große Weltversammlung der Bischöfe, um – vom Hl. Geist geführt – Glaube und Kirche in Christus zu erneuern. Papst Benedikt legt uns ans Herz, das Goldene Jubiläum mit einem „Jahr des Glaubens“ zu begehen, in dem wir uns um Glaubenserneuerung und –vertiefung bemühen, die Freundschaft mit Christus und die Schönheit unseres Glaubens neu entdecken und leben. Der Glaube hat immer zwei Aspekte: der personale (1) und der inhaltliche (2).

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Es geht für uns alle darum eine weitere Inkarnation – Menschwerdung- Gottes durch, mit und in Jesus Christus zu werden

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

Als die selige Mutter Teresa von Kalkutta in dieser Stadt das Haus für die Sterbenden einrichtete, gab es heftigen Widerstand seitens eines benachbarten Hindupriesters. Dieser wiegelte die Leute zu Protesten mit Geschrei auf, die dann wiederum Steine gegen Mutter Teresa warfen als diese am Haus der Sterbenden vorbeiging. 
Mutter Teresa blieb ruhig und verrichte weiter ihre Arbeit unabhängig davon, ob die Leute ihr dafür dankten oder nicht.

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Atemlos

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Atemlos – so fühlen sich nicht wenige im Alltag ihres Lebens. Die Aufgaben und Ansprüche, die an sie herangetragen werden oder die sie sich selbst stellen, lassen ihnen – wie wir sagen – nur wenig Luft zum Atmen. Auch die großen, das eigene persönliche Leben übersteigenden Ereignisse in Politik und Gesellschaft in unserem Land und in der Welt lassen manchmal den Atem stocken. Unsere Alltagsprache weist auf diese Atem- und Lebensnot hin. Kommen wir in schwierige Situationen, so sagen wir, dass die Luft dünn wird oder dass wir kaum noch Luft zum Atmen haben. Vieles und viele bedrängen uns und nehmen uns dem Raum zum Atmen.

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