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Geistliches Wort

Geistliches Wort

Krippe und Kreuz

Liebe Schwestern und Brüder,

von Herzen wünsche ich Ihnen eine große und tiefe, bleibende Freude über die Menschwerdung Gottes, das Kommen und Bleiben des Emanuel – Gott mit uns – in unserer menschlichen Armseligkeit. Diese menschliche Schwachheit, Ohnmacht und Armseligkeit, die wir in Krippe und Kreuz sehen, (ver-)birgt in sich die Liebe, Größe und Herrschermacht des Siegers Christkönig – damals und heute.

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Die falschen Reformer aller Zeiten sind daran zu erkennen, dass in ihren Plänen gerade die religiösen Kräfte keine Rolle spielen

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Zur aktuellen Debatte über wahre und falsche Reform möchte ich Ihnen einige Worte von Paul Wilhelm von Keppler, Bischof von Rottenburg, übermitteln – trotz ihres Alters von über 100 Jahren höchst aktuell.

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Betlehem ist nicht mehr weit

In diesen Tagen bereiten sich viele Menschen auf Weihnachten vor. Betlehem ist nicht mehr weit. Maria mit dem Jesuskind unter ihrem Herzen und Josef sind auf dem Weg; bald werden die Hirten auf den Feldern das helle Licht sehen und die Botschaft der Engel hören und sich auf den Weg machen. Und die Heiligen Drei Könige müssen schon längst unterwegs sein, denn sie kommen ja von weit her.

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Zeige dich gegenüber den Menschen in Not, wie Gott sich ihrer erweist

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Zur österlichen Bußzeit lade ich Sie ein, einige Gedanken mit mir zu teilen.

„Er (Christus) ist schon über die Himmel erhoben. Dennoch leidet er noch auf Erden alle Mühen und Plagen, die wir, seine Glieder, empfinden.
Das bezeugte er von oben, als er rief: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“, und:
„Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.“
Warum mühen nicht auch wir uns so auf der Erde, dass wir durch Glaube, Hoffnung und Liebe, die uns mit ihm verbinden, schon jetzt mit ihm im Himmelreich ausruhen? Obwohl er dort ist, ist er bei uns, und obwohl wir noch hier sind, sind wir auch bei ihm. Das gilt bei ihm für seine Gottheit, seine Macht und seine Liebe. Wir vermögen es nicht wie er durch die Gottheit, aber wir vermögen es mit der Liebe, mit der Liebe zu ihm.“
                Augustinus – Aus einer Predigt zu Christi Himmelfahrt

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Das fleischgewordene Wort

Liebe Schwestern und Brüder
in Christus,

wie Sie bereits alle wissen, heißt der Orden, dem P. Tristan und ich angehören, „Das fleischgewordene Wort“ oder – ins Spanische übersetzt – „Verbo Encarna-do“.
Der Apostel Johannes, der beim letzten Abendmahl an der Brust unseres Herrn lag, überliefert uns in seinem Evangelium diese große Wahrheit: Gott ist Mensch geworden. Das Wort, der Gedanke, der ewig war, ist und sein wird, ist konkret geworden im anfassbaren Gott-Menschen Jesus Christus.

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