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Geistliches Wort

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Gedanken zum Osterfest

Ostern ist das höchste Fest der Christenheit, doch warum feiern wir es? Pfarrer Michael Theuerl sprach mit dem lokalen Internetfernsehen TKSTV darüber.

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Predigt Erzbischof Flavien Joseph Melki, 1. August 2015, Kleinmachnow

Der syrisch-katholische Erzbischof Flavien Joseph Melki aus Beirut feierte mit uns am 1. August 2015 die Heilige Messe, in St. Thomas Morus Kleinmachnow. Im anschließenden Vortrag berichtete er zur Lage der Christen im Nahen Osten. Nachfolgend finden Sie seine Predigt.

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Ich verzichte für eine begrenzte Zeit auf etwas, das mir wertvoll ist

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Da haben wir also wieder Fastenzeit. In den Geschäften steigt das Angebot an bunten Eiern, ob gekocht oder aus Schokolade. Die Dekoration wird farbenfroh mit Häschen und viel Grün. Alles ist da, um sich auf die Feier vorzubereiten. Und irgendwie muss man ja auch die Sachen für das Fest bis zum Ostersonntag einkaufen, denn wer am Dienstag in der Osterwoche ins Geschäft kommt und nach den Ostersüßigkeiten fragt, dem kann es passieren, dass es heißt: „Ostern ist doch vorbei! Da hinten in der Ecke ist der Rest, der kostet jetzt auch nur noch die Hälfte.“ So sind die Abläufe in unseren Geschäften. Da könnte man glatt durcheinander kommen, wann wirklich Ostern ist und ob es überhaupt noch eine Fastenzeit gibt. Kommt es vielleicht sogar bei uns selbst zu einer solchen Verwirrung? Das wäre schade und es sollte nicht sein, dass wir unsere Traditionen vergessen. Ostern wollen wir feiern von der Osternacht bis zum Pfingstfest, doch jetzt geht es darum, sich intensiv vorzubereiten. Dazu dient die Fastenzeit.

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Die Liebe und der Glaube leben nicht von Informationen aus dem Verstand, sondern vom In-die-Tiefe-gehen

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

In diesen Wochen machen viele von uns Urlaub, Ferien. Wir sagen: Wir haben Freizeit, eine freie Zeit, frei vom Eingespanntsein in die üblichen alltäglichen Verpflichtungen, frei von Stress und Hektik, frei für uns selber, für Ausruhen und Erholung. In einer solchen Zeit kommen wir dazu, über unser eigenes Leben, über die Mitmenschen, über Gott tiefer nachzudenken. Die vielen allzu schnell und zu zahlreich auf uns einstürmenden täglichen Ereignisse und Informationen können wir oft nicht mehr recht aufnehmen und verarbeiten; wir fühlen uns gehetzt und gehindert, über manche Ereignisse im Leben tiefer nachzudenken, den Dingen auf den Grund zu gehen und wir befürchten, dass wir mit der Zeit in einer solchen Überfülle unseren Tiefgang und damit auch unsere Verankerung verlieren und oberflächliche Menschen werden. Wie schön, wenn solche Ferienzeit – wenn sie nicht von vornherein wie die „normale“ Zeit stressig verplant ist – uns Gelegenheit gibt, nicht nur zu „funktionieren“, sondern wirklich zu leben im Einklang mit uns selbst, mit der Schöpfung, mit den Mitmenschen, mit unserem Schöpfer und Erlöser.

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Erzählung vom wunderbaren Fischfang

Predigt in den Sonntagsgottesdiensten
am 10. Febr. 2013 in Teltow und Kleinmachnow
(Ev. Lk 5,1-14: Erzählung vom wunderbaren Fischfang, nur bei Lk)

Im heutigen Lukas Ev. geht es um den wunderbaren Fischfang. Es ist ein Gleichnis, eine nachdenkliche Geschichte aus der Arbeit der Fischer. Der Vorschlag Jesu, die Netze zum Fischfang auszuwerfen, stößt bei Petrus und seinen Kollegen auf großes Unverständnis. Warum? Sie sind überzeugt, dass sie besser als Jesus Bescheid wissen, wann es Zeit ist, die Netze zum Fischen in den See zu werfen. Jesus bestätigt den erfahrenen Fischern ihre professionelle Vorgehensweise. Betonen möchte er aber, dass ihre verständliche Vorgehensweise nicht für die Verkündigung der Botschaft Jesu gilt. Konversionen zum Glauben laufen oft anders.

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